Die Kopflinie: wie ein Mensch denkt
Die Kopflinie verläuft quer durch die Mitte der Handfläche. Über die Intelligenz sagt sie nichts aus. Sie zeigt, wie jemand denkt: ob er sich auf Fakten oder auf seine Fantasie stützt, ob er schnell entscheidet oder lange abwägt.
Cheiro achtete auf zwei Dinge: wo die Linie beginnt und wohin ihr Ende führt.
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Der Anfang
Ist die Kopflinie am Anfang mit der Lebenslinie verbunden, ist der Mensch vorsichtig und feinfühlig. Spontane Entscheidungen liegen ihm nicht.
Liegt zwischen beiden ein Abstand, ist er selbstständiger und entschlossener. Einen sehr großen Abstand hielt Cheiro für ein Zeichen von Voreiligkeit.
Das Ende
Eine gerade Linie quer über die ganze Hand steht für einen praktischen Verstand. Eine Linie, die sanft zum Mondberg am äußeren Handrand abfällt, für eine ausgeprägte Fantasie. Fällt sie steil ab, folgt der Mensch seinen Stimmungen und arbeitet in Schüben.
Ein gegabeltes Ende bedeutet nach Cheiro, dass jemand praktisch veranlagt ist und zugleich viel Fantasie hat. Solchen Menschen riet er, ihrer ersten Entscheidung zu vertrauen, statt endlos abzuwägen.
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