Linke und rechte Hand: warum man beide liest
Handleser lesen beide Hände und vergleichen sie. Cheiro erklärte es so: Bei Rechtshändern zeigt die linke Hand, was ein Mensch mitbekommen hat, die rechte, was er daraus gemacht hat.
Bei Linkshändern ist es umgekehrt. Deshalb sprach Benham nicht von links und rechts, sondern von der führenden Hand, mit der man schreibt und arbeitet, und von der anderen.
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Was sich meist unterscheidet
Am häufigsten die Herzlinie. Auf der einen Hand ist sie geschwungen und lebhaft, auf der anderen gerade und ruhig. So etwa bei jemandem, der von Natur aus leidenschaftlich ist, aber gelernt hat, sich zurückzuhalten.
Auch die Kopflinie kann verschieden sein: Auf der einen Hand fällt sie ab, auf der anderen verläuft sie gerade. Dann steckt in dem Menschen mehr Fantasie, als er sich erlaubt.
Die Lebenslinie vergleicht man nach ihrer Tiefe. Wo sie tiefer ist, ist mehr Kraft.
Warum eine Hand nicht reicht
Die führende Hand zeigt, wer jemand heute ist, aber nicht, worauf er verzichtet hat. Die andere zeigt, wer er hätte werden können, aber nicht, wer er jetzt ist. Erst beide zusammen ergeben das ganze Bild.
Fotografieren Sie beide Hände im gleichen Licht. Sonst ist der Unterschied auf den Fotos ein Unterschied der Beleuchtung und nicht der Hände.
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